Dr. Dana Sofia Bänder, geboren 1947. Studium der Linguistik an der Unversität Bukarest, Studium der Vorderasiatischen und Klassischen Archaeologie an der Universität Frankfurt. Promotion 1991. 1995 Veröffentlichung der Doktorarbeit "Die Siegesstele des Naramsîn und ihre Stellung in Kunst- und Kulturgeschichte" in Beiträge zur Kunstgeschichte, Reihe 12 Band 103, Schulz-Kirchner-Verlag, Idstein.

 



Bild 1


Bild 2

In der Dissertation:

 

Datierung des Kupferkopfes von Ninive (Bild 1) als Darstellung des Herrschers Naramsîn. Der Kopf kann als Teil einer Kultstatue des vergöttlichten Naramsîn angesehen werden, da die Form des Nackenknotens nur in der Glyptik der Akkad-Zeit III für Götter und mythologische Gestalten belegt ist, so wie auf der Stele von Nasiryia (Bild 2, Umzeichnung). Zum Thema Nackenknoten und "Naramsîn-Knoten" siehe Dissertation S. 193ff.



Bild 3

Umzeichnung und Ergänzungsvorschlag der Siegesstele des Naramsîn aus Susa. Darstellung des Herrschers in der Samas-Pose, Triumphatorpose. Der Oberkörper des Herrschers sowie seiner Soldaten ist bekleidet.

 



Bild 4

Statue au vase jaillisant (Louvre Inv. Nr. AO 22126, Kunsthandel, angeblich Tello, 0,62 m hoch, stehend, Inschrift nennt Gudea). Statue N in: G.Colbov, zur Rundplastik des Gudea von Lagas, in: Münchener Universitätsschriften, Philologische Fakultät 12, Münchner Vorderasiatische Studien, Band V, München 1987.

Diese Statue ist eine Fälschung, siehe Dissertation, Fußnote 686.


Bild 5

Zur Information:

 

Statuette aus Byblos. Privatsammlung. Höhe ca. 20 cm. Aufgrund der Aufstellung der Statuette war nicht feststellbar, ob eine Inschrift auf der Schulter vorhanden ist. Aufgenommen 2002.